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Wissenschaftliche Forschung

Dino-Lite unterstützt Hochschuldausbildung in Afrika

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Tom Baden ist ein promovierter Neurowissenschaftler an der Universität Tübingen in Süddeutschland. Seine Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf das Sehvermögen von Mäusen. Zusammen mit seiner Kollegin Lucia Prieto von der Universität im schweizerischen Lausanne gründete er kürzlich die Freiwilligenorganisation „TReND in Africa". Die Abkürzung steht für Teaching and Research in Neuroscience for Development (Neurowissenschaftliche Lehre und Forschung für die Entwicklung). Sadiq Yusuf von der Kampala International University in Uganda war ebenfalls an der Gründung von TReND in Africa beteiligt. Dino-Lite hat der Organisation mehrere Digitalmikroskope gespendet. Tom: „Wir sind damit sehr glücklich, da wir vollständig auf Spenden und gebrauchte Labormaterialien angewiesen sind."

Sehr geeignet

TReND in Africa hat sich zum Ziel gesetzt, junge Wissenschaftler aus afrikanischen Ländern mit Neurowissenschaften und Neurogenetik vertraut zu machen. „Wir führen die Sommerkurse nun im dritten Jahr durch", sagt Tom Baden. „Wir unterrichten Studenten aus ganz Afrika vor Ort in Neurowissenschaften und Neurogenetik. Traditionell wurde auf dem Gebiet viel mit Mäusen und Ratten geforscht, aber das sind recht teure Versuchstiere. Daher unterrichten wir unsere Studenten anhand von Fruchtfliegen und anderen Insekten, die viel preiswerter und bestens geeignet sind, als Modellsysteme für eine breite Palette neurowissenschaftlicher Fragen zu dienen."

Quote-box-sci-res-2Das Dino-Lite ist zur Untersuchung transgener Fruchtfliegen besonders geeignet. „In Verbindung mit den richtigen Filtern visualisiert das Dino-Lite mit UV-Licht genetisch codierte fluoreszierende Kennzeichner in Fruchtfliegen und deren Larven. Und wir benutzen sie beim Sezieren größerer wirbelloser Tiere wie Grillen und Kakerlaken, um den Studenten die Grundbegriffe elektrophysiologischer Techniken zu vermitteln. Das weiße Licht der integrierten LEDs ist hier besonders hilfreich. Die Dino-Lites sind leicht zu handhaben und haben eine sehr hohe Bildqualität. Wir sehen uns die Aufnahmen auf Computermonitoren im Labor an."

Am Ende des Sommerkurses ließ Baden die Dino-Lites zurück. Tom: "Unser Ziel ist nicht nur der Wissenstransfer, sondern auch eine Mitwirkung bei der Verbesserung der Hochschuldausbildung in Afrika. Durch das Einbringen von Wissen und Überlassen von Unterrichtsmaterialien hoffen wir, dass Studenten ein höheres Niveau erreichen und dass sich die Zahl afrikanischer Wissenschaftler erhöht."